6. bis 31. Oktober 2008
„Juwelen für eine Heilige der Armen“ – Marburger Ausstellung in Sibiu/Hermannstadt

Der mit einer Hülle aus Gold und Edelsteinen verzierte Schrein der Heiligen Elisabeth in Marburg steht im Mittelpunkt einer Ausstellung, die vom 6. bis 31. Oktober 2008 im Neubau der ASTRA-Bibliothek in Sibiu/Hermannstadt zu sehen ist.
Musikalisch umrahmt vom Marburger Bachchor, fand aus diesem Anlass bereits am 3. Oktober 2008 ein Festakt statt, an dem neben Oberbürgermeister Klaus Johannis auch der Präsident der Lucian-Blaga-Universität Prof. Dr. Werner Schaal und der deutsche Generalkonsul Dr. Jean Pierre Rollin teilnahmen.

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Eingang zur ASTRA-Bibliothek mit der Ausstellungsfahne
(Foto: Werner Schaal)

Die Ausstellung „Juwelen für eine Heilige der Armen“ ist das Ergebnis eines interdisziplinären Projekts der Philipps-Universität und der Lucian-Blaga-Universität mit den Partnerstädten Marburg und Sibiu/Hermannstadt anlässlich des 800. Todestags der Heiligen Elisabeth. In Marburg wurde die Ausstellung deshalb bereits vom 1. Mai bis 21. November 2007 im dortigen Mineralogischen Museum präsentiert. Dessen Leiter, Prof. Dr. Peter Masberg, und die Kuratorin der Ausstellung, Prof. Dr. Rita Amedick, waren bei der Vernissage in Sibiu/Hermannstadt ebenfalls anwesend.

Fototafeln mit neuen Aufnahmen des bekannten Hamburger Fotografen Walter Mücksch zeigen den Schrein in Originalgröße und erlauben es, ihn von allen Seiten aus der Nähe zu betrachten. Die Edelsteine sind ebenfalls als Fotos und als Siegellack-Abdrücke zu bewundern. Ein Teil der Ausstellung beschäftigt sich mit den Motiven, die in die Juwelen eingeritzt oder die als Relief aufgesetzt wurden. Schautafeln erklären dazu die Herkunft der Edelsteine, die Technik, mit der sie geschnitten wurden, sowie ihre Verwendung in der Antike und im Mittelalter.

„Mit der Ausstellung wollen wir den Hermannstädtern wichtige Persönlichkeiten, die Marburg geprägt haben, näherbringen“, beschrieb Manfred Keller als Vorsitzender des Freundeskreises Marburg-Sibiu/Hermannstadt das Ziel der Ausstellung. Die Heilige Elisabeth sei dabei auch verbindendes Glied zwischen Marburg und Sibiu. Zum Herrschaftsgebiet des Vaters der ungarischen Königstocher, König Andreas II., gehörten auch Teile von Siebenbürgen und damit Hermannstadt.

 

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Der Schrein der Heiligen Elisabeth als Foto in Originalgröße
(Foto: Werner Schaal)

Zur Pressemitteilung der Stadt Marburg zur Ausstellung in Sibiu/Hermannstadt: https://www.marburg.de/portal/meldungen/juwelen-fuer-eine-heilige-der-armen-900000293-23001.html?rub=900000079
Pressemitteilung der Philipps-Universität Marburg zur Ausstellung in Marburg: https://www.uni-marburg.de/aktuelles/news/2007/0501w

Weitere Bilder zur Ausstellung in Sibiu/Hermannstadt:


Ausstellungsflyer:

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